Bluewater Black Sun of Silver Fever

Sire: Legacie Achilles of Bluewater
Dam: Bluewater Imperial Jade

Sun ist eine silver charcoal Bengalin mit einem grandiosen Profil. Sie hat, was gerade für Charcoals selten ist, 2 farbige Rosetten. Mit ihrem typisch kätzischen Charakter schafft sie es immer wieder einen um den Finger zu wickeln. Wie StellarRain auch schnurrt sie, wie ein kleiner Rasenmäher. Dabei ist sie eine kleine Diva, die genau weiß, was sie will und das auch durchaus mitteilt.

Ich bemühe mich, Suns Entwicklung zu dokumentieren, um die verschiedenen Stadien bei einer Silbercharcoal veranschaulichen zu können. Sie ist eine F7 und vermutlich homozygot auf silber, da schon ihre Mutter homozygot für silber ist und sie aus einer silber x silber Verpaarung stammt.
Weitere Informationen über Charcoals erhalten Sie weiter unten auf dieser Seite.

Selbstverständlich ist auch Sun HCM und PKD- negativ!         

Yeeeaah!! Suns Mutter, Bluewater Imperial Jade, und ihr Opa, Victorybengals Steely, sind beide aktuell HCM negativ geschallt!!!

 

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Pedigree


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Silver Charcoal


Black Sun ist eine charcoal silver Bengale. Charcoals an sich sind schon selten, aber silber charcoals sind neben den melanistics oder blue vermutlich die seltenste Farbvariante der Bengal. Die Vererbung des charcoal ist noch nicht vollständig geklärt, da sogar Charcoals fallen, wenn nur ein Elternteil charcoal trägt, aber gleichzeitg nicht zwingend Charcoals bei einer Charcoal x Charcoal Verpaarung herauskommen.

Charcoal nimmt bei braunen Katzen den Rotton und "ersetzt" diesen quasi durch schwarz. So haben Charcoals tiefschwarze Zeichnungen, meist mit einer breiten schwarzen Rückenzeichnung, die wirkt als habe man das Tier in Kohlestaub getaucht, und einen dunklen Nasenspiegel. Da den braunen Charcoals das Rot fehlt, werden sie als Kitten mit ihrem silbrigen Untergrund häufig für Silberbengalen gehalten. Wenn sie aber aufwachsen, ist ihre Grundfarbe deutlich dunkler und nicht so silbern, wie bei Silberbengalen oder Silbercharcoals. Silberbengalen und Silbercharcoals haben ein weißes Unterfell, was bei braunen Charcoals nicht der Fall ist.

Es scheint umstritten zu sein, ob Charcoal als Farbe anerkannt ist. In den USA wird darauf verwiesen, dass charcoal jeweils nur eine Spielart des Braun oder Silber sei, ähnlich wie sorrel, und sich darum bemüht es als eigenständige Farbe anzuerkennen. Ob das allerdings hier in Deutschland genauso gesehen wird, wurde von einigen bezweifelt. Wir werden das auf unserer ersten Show feststellen.

Silberne Charcoals haben einen wunderbaren Einfluss auf die Silberfarbe bei den Bengalen. Tendieren diese doch dazu ab ca. 1 Jahr viel an Kontrast einzubüßen, entwickeln die Charcoals dann ihre gesamte Faszination. Bei einer Verpaarung mit einer Silberbengal soll das charcoal die dunkle Zeichnung und den klaren Hintergrund fördern und das Tarnish verringern. Wir sind gespannt auf Suns erste Kitten.

News: In Amerika wird vermutet, Charcoal sei ein Zeichen für einen Non-Agouti-Träger, also ein Tier, welches das Gen trägt seine Farbe nicht auszubilden, sondern vollkommen schwarz zu werden. Bei diesen Tieren kann man gegen das Sonnenlicht wunderschön die Zeichnung hindurchschimmern sehen, wie bei einem schwarzen Leoparden auch. Sun und Rainee könnten auch Non-Agouti-Träger sein, da Steely und Imperial Jade Non-Agouti tragen. Allerdings sind beide selber keine Charcoals. Es muss also mehr als nur des Non-Agouti-Gens bedürfen, um eine Charcoal zu bekommen, aber es könnte eine von mehreren Voraussetzungen sein. Auch Sun Opa, Amantra Phantom Spirit, hat schon Charcoals gemacht. Sie scheint also aus einer Charcoal-Linie zu kommen. Das könnte bedeuten, dass Voraussetzung doch das Targen eines "Charcoal-Gens" von beiden Elternteilen ist.